“Erleben Sie den Hmong-Lebensstil in den hohen Bergen, besuchen Sie weitläufige Arabica-Kaffeeplantagen und lernen Sie einzigartige traditionelle Kleidung und Handwerkskunst kennen.”
Die Hmong-Dörfer auf Doi Chang und Doi Wawee (Hmong Village, Doi Chang - Doi Wawee) haben eine lange Siedlungsgeschichte in den hohen Bergen des Bezirks Mae Suai, Provinz Chiang Rai. Ursprünglich wanderten die Hmong hierher, um Ackerbau im Hochland zu betreiben. In der Vergangenheit wurde dieses Gebiet für gemäßigte Pflanzen und Feldfrüchte genutzt. Später ermutigte König Rama IX. die Gemeinde, stattdessen auf den Anbau von Arabica-Kaffee umzusteigen. Heute ist Doi Chang zu einer der besten Kaffeeregionen der Welt geworden. Hier leben die Hmong neben anderen ethnischen Gruppen des Hochlandes und chinesischen Gemeinschaften aus Yunnan.
Der Hmong-Lebensstil in dieser Gegend bewahrt seine kulturelle Identität sehr gut. Obwohl viele Häuser in moderne Betongebäude umgewandelt wurden, verwenden die Hmong immer noch ihre lokale Sprache und tragen traditionelle Trachten mit exquisiten handgestickten Mustern. Während des Hmong-Neujahrsfestes (etwa von Dezember bis Januar) versammeln sich die Dorfbewohner zu traditionellen Aktivitäten wie "Pov Pob" (Ballwerfen) und spirituellen Zeremonien. Ihre Haupteinnahmequelle ist die Landwirtschaft. Am Morgen sieht man die Dorfbewohner Kaffeeplantagen und Macadamia-Obstgärten pflegen, die die Haupteinnahmequellen der Gemeinde sind.
Die touristische Öffnung der Hmong-Dörfer in Doi Chang und Doi Wawee konzentriert sich auf Kultur- und Agrotourismus. Die Dorfbewohner heißen Besucher herzlich willkommen. Touristen können durch das Dorf spazieren, um mehr über den Kaffeeprozess zu erfahren, von der Ernte der Kirschen bis zum Rösten. Sie können auch Demonstrationen traditioneller Hmong-Stickerei beobachten. Derzeit bietet das Dorf Gastfamilien und kleine Pensionen. Es gibt auch lokale Cafés, in denen Touristen frischen Kaffee von den Plantagen probieren und gleichzeitig den Blick auf die komplexen Bergketten genießen können.
Das Hmong-Dorf ist ein beliebter Ort für Menschen, um für Fülle und familiäre Wärme zu beten. Dies liegt daran, dass die Hmong-Tradition, als große Großfamilie zu leben, Liebe und Einheit repräsentiert. Die Atmosphäre im Dorf ist friedlich und das Wetter ist fast das ganze Jahr über kalt. Dies ermöglicht es Touristen, sich zu entspannen und dem geschäftigen Stadtleben zu entfliehen. Ein Besuch hier bietet nicht nur schöne Fotos von Kaffeegärten und farbenfrohen traditionellen Kostümen, sondern auch Lektionen darüber, wie eine Gemeinde ihre ursprüngliche Kultur in einer sich verändernden Welt bewahrt.
Wie man dorthin kommt
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Privatwagen: Von Chiang Mai oder Chiang Rai Stadt aus nehmen Sie den Highway 1 in Richtung Süden. Biegen Sie an der Kreuzung Mae Suai rechts auf den Highway 118 ab und biegen Sie dann rechts ab, den Schildern nach Doi Chang folgend. Die Strecke ist steil und hat viele Kurven; bitte fahren Sie vorsichtig.
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Öffentliche Verkehrsmittel: Sie können einen Songthaew (lokaler Lastwagen) von Chiang Rai Stadt oder dem Bezirk Mae Suai chartern, um Doi Chang und Wawee zu erreichen.
Reisen
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Beste Zeit: Empfohlen zwischen November und Januar, um das kalte Wetter zu erleben und am Hmong-Neujahr teilzunehmen.
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Kleiderordnung: Bringen Sie immer einen Pullover mit, da die Bergluft kälter ist als im Flachland. Bitte kleiden Sie sich höflich, wenn Sie im Dorf spazieren gehen.
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Vorsicht: Fragen Sie immer um Erlaubnis, bevor Sie Fotos von den Dorfbewohnern machen, und vermeiden Sie laute Geräusche, die die Privatsphäre der Gemeinde stören könnten.
Eintrittsgebühr:
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Kein Eintritt für das Dorf (Es können jedoch geringe Gebühren für einige bestimmte Lernzentren oder Attraktionen anfallen).
Öffnungszeiten:
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Die Gemeinde ist den ganzen Tag für Touristen geöffnet.
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Empfohlen von 08:00 Uhr – 17:00 Uhr, um die Ruhezeiten der Dorfbewohner zu respektieren.